Arbeiterkultur- und Bildungsverein e.V.   
   

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Projekte

Im AKBV bzw. in Zusammenarbeit mit dem AKBV wurden bereits einige Projekte durchgeführt. Projekte mit Jugendlichen wie z.B. "Wirlichkeit bis Virtualität" - Jugendliche kreieren ihren Raum. Ein paar dieser Projekte sollen exemplarisch dargestellt werden.


Antirassismus Projekt in Ingolstadt 2008

Jugendliche des AKBV haben in unserem, von der Europäischen Union geförderten Projekt, Informationen zum Thema Antirassismus und Fremdenfeindlichkeit gesammelt, und diese auf einer Homepage dargestellt. In der Knabenrealschule Rebdorf haben vier Jugendliche aus dem Projekt Vorträge über Rassismus gehalten, und mit den Schülern einen Kurzfilm gedreht, der in kürze auch auf der Homepage zu sehen ist. Zudem wurden Postkarten mit drei verschiedenen Motiven entworfen, gedruckt und in der Ingolstädter Fußgängerzone verteilt. Diese Aktion fand großen Anklang bei der Bevölkerung, was sich durch die vielen positiven Gespräche in die wir verwickelt wurden bemerkbar machte. [mehr]

Film zum Projekt als WMV-Datei oder AVI-Datei

"Entimon" das Projekt zu Biographien " 2004
(Gefördert von der Bundesregierung)

Ingolstädter Biographien und Biographien in Ingolstadt. Wir wollten Jugendliche verschiedener Nationen aus drei Schulen zu einem gemeinsamen Projekt zusammenführen. Die Berufsschule musste leider ausscheiden, weil der Betreuungslehrer kurzfristig mit anderen Aufgaben betraut war. So blieb die Hauptschule an der Herschelstrasse und das Christoph - Scheiner Gymnasium mit ca. 45 Jugendlichen verschiedener Nationen, Religionen, verschiedener Altersgruppen, um unser Projekt durchzuführen. Ziele dieses Projektes waren, dass die Jugendlichen sich selbstständig mit dem Thema Fremdenfeindlichkeit auseinandersetzen, sich über Strukturen von verschiedenen anderen Kulturen, Religionen und Ethnien informieren und sich eine eigene Meinung dazu bilden können. Zweiter Schwerpunkt war, dass sich die Jugendlichen untereinander trotz der verschiedenen Altergruppierungen und verschiedener Nationalitäten einander kennen lernen und ihre verschiedenen Ansichten tolerieren lernen . Gleichsam sollten sie die Situation an ihrer Schule untersuchen und die verschiedenen Schüler interviewen, um ihre Meinungen zum Thema Fremdenfeindlichkeit festzustellen. Eigenes Erleben in Ingolstadt und in der Schule, wie gehen Schüler verschiedener Ethnien und Religionen an der Schule miteinander um. All das wurde in Vergleich mit den eigenen Anschauungen gesetzt.

"Kleine Freuden sind Blumen im Teppich des Lebens"

Sprichwort aus
Deutschland

Schülermitverantwortung (SMV) 2002 - 2005

Teilnehmer: An 3 Ingolstädter Hauptschulen + IKUBEZ/ AKBV - Jugend/ AKBV Bildungswerk e.V.

Ablauf:  Beginn: 2.5.2002
Laufzeit: 2003 - 2004 - 2005
Pro Jahr 3 Wochenendseminare für jeweils 25 SMV Mitglieder

Zusätzlich:
Broschüre zur Arbeit der SMV
Broschüre zur Schulung für SMV Mitglieder
Broschüre zum Projekt: Verbesserungsvorschläge für Schülerrechte
Meinungen von Schülern und Schülerinnen
Meinungen von Lehrerinnen und Lehrer

Wirklichkeit bis Virtualität - Jugendliche kreieren ihren Raum 2002
(Gefördert von Microsoft)

Beginn: 1. Mai 2002
Laufzeit: 8 Monate
In Ingolstadt, München, Regensburg, Augsburg, Nürnberg
"Fremdenfeindlichkeit ist OUT Zusammenleben ist IN" in Ingolstadt

Jugendliche untersuchten die Stadt nach verschiedenen Nationen und Kulturen. Sie interviewten Menschen über ihr befinden in Deutschland sowie ihrer Einstellung zu PC's. Sammelten Daten über ihre Länder im Internet über Geschichte, Politik Landschaft, Kochrezepte Literatur Jugend Bildung Berühmtheiten, Musik, Spiele, Schriften und Sprachbeispiele für Urlauber.
Machten eine Homepage mit diesen Informationen und den Interviews der Bürger der verschiedenen Nationalitäten in der Stadt. Machten dazu einen internationalen Kalender mit allen Feiertagen und Festen und stellten zum jeweiligen Termin zum Land die Informationen ins Netz.
Sie richteten einen wöchentlichen Chat ein, mit Jugendlichen aus der Region und mit Jugendlichen aus anderen Ländern aus denen die Jugendlichen kommen.
Die Jugendlichen machten für Jugendliche Veranstaltungen in den umliegenden Ortschaften (Anzahl 62 zwischen 1500 und 40 000 Einwohner) und Schulen, laden Jugendliche ins Internet ein, chaten mit ihnen und führen Internetauftritte- und Möglichkeiten vor.

Kalenderprojekt 2000 [Fotos]
(Gefördert durch die Europäische Union und der Landeshauptstadt München)

Kurzfassung: In 7 Monaten interviewen Jugendliche aus dem Stadtteil Bürger zum Thema Fremdenfeindlichkeit und Zusammenleben , machen Fotos sammeln Texte und erforschen die verschiedenen Ethnien nach Feiertagen. Gestalten damit einen Kalender mit Daten des Stadtteils, Fotos, Interviews, Texten, Gedichten, wichtigen Adressen für Jugend, Migration und gegen Fremdenfeindlichkeit, Projektablauf und stellen die Menschen einander vor. Lernen in gemeinsamen Seminaren voneinander und vertreiben dann den Kalender ( A2 Auflage 1500) im Stadtteil.

"CULTURE SCENE" 2000

Ein Programm der AKBV Jugendgruppe e.V. zur Selbststärkung der Jugendkultur in Ingolstadt und Umgebung.
Auf Initiative der AKBV - Jugend Ingolstadt werden Jugendliche der AKBV - Jugendgruppe und Jugendliche der umliegenden Schulen und des Schwerpunktviertels "Soziale Stadt" gemeinsam eine Homepage "Ingolstädter Jugendkultur " einrichten.
Dabei finden sie selbst kulturelle Angebote ständiger Art für Kinder und Jugendliche in der Region Ingolstadt heraus und besuchen die Einrichtungen, machen Interviews und Bilder.
Die Jugendlichen sprechen Kulturgruppen und Initiativen an, um von ihnen ihre Beschreibungen, Bilder, Musik usw. aber auch ihre Termine oder besondere Wünsche zu erfahren , wie z.B. "wir brauchen einen Raum", "wir brauchen noch eine Sängerin" etc.
Da sehr viele Jugendliche aus Zuwanderfamilien (Aussiedler, Migranten) kommen, wurden auch die Kulturangebote von Migranten- und internationale Kulturangebote aufgenommen.
Kontakt wurde mit den Partnerstädten der Region und mit den Partnervereinen des AKBV aufgenommen, um deren Kulturangebote aufzunehmen bzw. LINKS zu setzen.
Zur Einbindung der Jugendlichen fand ein Treffen mit ihren Lehrern in den Schulen statt.
Auf einem Wochenendseminar wurden die Anregungen, Meinungen und Wünsche der Jugendlichen diskutiert und als eigenes gemeinsames Projekt zusammengefasst.
In einem Wochenende am Ende des Jahres wurden die Erfahrungen festgeschrieben werden und neue Mitarbeiter aus den Schulen usw. gefunden.

Fremdenfeindlichkeit und Berufsausbildung 1999 -2002
(gefördert von Xenos und dem Bundesministerium für Arbeit)

Ziele und Erfolgskriterien des Projekts:
Auf- und Ausbau eines Bayernweiten Netzwerkes von Qualifizierung, Informationsvermittlung und dem Austausch von best practice für antirassistische Trainingsmaßnahmen und Aktionen verschiedenster Art mit einem Kompetenzzentrum in München.

 Einbettung der Ansätze in Betriebe, Angebote der berufsbezogenen Jugendhilfe, der Berufsausbildung und des zweiten Arbeitsmarktes sowie Realisation und (Weiter-)Entwicklung in Kooperation mit den Teilprojekten in München und Ingolstadt Ein Schwerpunkt der Projektarbeit liegt in München, da hier auch die Geschäftsstelle angesiedelt ist (s. auch 6.). Die in den Teilprojekten entwickelten Vorgehensweisen sollen im Lauf des Projektes mit weiteren Partnern verbreitet werden.
Dabei sind die wesentlichen handlungsleitenden Prinzipien des Projekts:
Kooperation, Vernetzung und Einbeziehung von Trägern der beruflichen Ausbildung und Betrieben sowie der berufsbezogenen Jugendhilfe und aus dem Bereich Emigrations- und interkulturelle Arbeit.
Verknüpfung von antirassistischen und interkulturellen Arbeitsansätzen
Präventiver Charakter der Arbeit:
Förderung zivilgesellschaftlicher Strukturen.

LIDIA ist als Modellprojekt geplant, d.h. die Maßnahmen und Kurskonzepte sollen übertragbar sein und sollen zur Verfügung gestellt werden. Die Dokumentationen und Materialien der Projektergebnisse sind entsprechend aufzubereiten. Das Projekt ist zunächst auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt.

Trainernetzwerk und Qualifizierung
Die Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Aufbau eines Bildungs- und Trainernetzwerks erfolgt in den folgenden Teilschritten:
Auf- und Ausbau einer modulförmigen Trainerausbildung mit Methoden aus den Bereichen Antirassismus- und interkulturellen Trainings, Zivilcourage, Mediation, gewaltfreie Konfliktlösung u.a. mit dem Ziel der Integration in bestehende Strukturen der beruflichen Aus- und Weiterbildung.
Schaffung eines Bayernweiten zentralen und dezentralen Qualifizierungs- und Fortbildungsangebotes für diese Ausbildung in Kooperation mit lokalen Partnern v.a. in München.
In den lokalen Teilprojekten: Schulung und Qualifizierung von Multiplikatoren wie Betriebsräten, Lehrern, betrieblichen Ausbildern sowie Jugendlichen in der Ausbildung.
Aufbau eines Trainernetzes, Vernetzung verschiedener Kompetenzen, Zusammenführung von Trainern und Einrichtungen, Schaffung eines Infopools zu Trainings und Schulungen.

Service- und Informationsangebot
Erstellung und Verbreitung von Konzeptvorschlägen, Handreichungen, Seminar-und Aktionsmaterialien und mobilen Infotheken für Schulungen und Aktionen bei lokalen Trägern der Jugendhilfe und berufsbezogenen Arbeit in Kooperation mit dem Teilprojekt mit dem Schulreferat München regelmäßige Information durch Rundbrief und Homepage über Qualifizierungs- und Aktionsangebote, Konzepte, überregionale Informationen, lokale Initiativen, Hinweise und Veranstaltungstermine.

Vernetzung, Austausch, Öffentlichkeitsarbeit
Sensibilisierungsarbeit, Information und Angebote für Einrichtung der beruflichen Ausbildung.
Unterstützung von lokalen Trägern bei Veranstaltungen und Aktionen Bayernweite und lokale Öffentlichkeitsarbeit mit Schwerpunkt München und Ingolstadt.
Austausch mit Einrichtungen und Betrieben über die jeweiligen Arbeitsansätze zum Thema dort ansässigen Wirtschaftsbetrieben durchgeführt werden.

Baustein1: Interkulturelle Schulungen für Betriebsräte, Multiplikatoren und Auszubildende.
In Zusammenarbeit mit Arbeitgebern und Gewerkschaften werden Betriebsräte, Ausbilder, Jugend- und Ausbildungsvertreter in Betrieben sowie Auszubildende selbst durch Seminare zu den Themen interkulturelle Kompetenz, gewaltfreie Konfliktlösung und Antirassismus sensibilisiert und gestärkt. Die Konzeption wird mit der LIDIA- Geschäftsstelle erarbeitet und während des Projektes weiterentwickelt. Schwerpunkt wird hierbei eine übertragbare Einbindung in betriebliche Ausbildungsprogramme sein.

Betriebsräte
Betriebsräte haben Mitbestimmung in der Beruflichen Bildung, bei Ordnungsmaßnahmen im Betrieb und im Bereich der Gleichbehandlung aller Beschäftigten eine Schlüsselstellung im Betrieb. Sie können motivieren und neue Maßnahmen anregen, unterstützen oder durchsetzen. Deswegen wollen wir mit Unterstützung der Arbeitgeber und der Gewerkschaften mehrere Seminare für Betriebs- und Personalräte durchführen Sie werden als Multiplikatoren geschult und in die weitere Implementierung der Maßnahmen eingebunden.

JAV und Ausbilder
Jugend- und Ausbildungsvertreter und Ausbilder sind das direkte Verbindungsglied zwischen Arbeitgeber/ Gewerkschaften und Auszubildenden. Ziel ist, sie als Multiplikatoren zu motivieren und evtl. für Schulungen als Trainer zu gewinnen. Hier wollen wir mehrere Seminare pro Jahr durchführen.

Auszubildende
Als Modell sollen für Auszubildende in der Metallbranche und in der Hotel- und Gaststättenbranche mehrere Seminare mit Hausarbeiten (z.B. Untersuchungen) und Nachtreffen konzipiert und durchgeführt werden.

Baustein 2: "Runder Tisch"
Der "Runde Tisch" soll ein Arbeitskreis sein, zu dem sich die örtlichen Kooperationspartner des Projekts regelmäßig zusammenfinden um eine Analyse der Situation durchzuführen, Verbesserungen vorzuschlagen und gezielt neue Maßnahmen zu planen und zu begleiten.

-  AKBV e.V. Ingolstadt  -  Tel: 0841 9311213  - ikubez@t-online.de
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